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ASTAT-Erhebung zum Zivilschutz: 70 Prozent kennen die 112

Erhoben wurde unter anderem der Kenntnisstand über Schutzmaßnahmen und die Informationsquellen bei Naturkatastrophen sowie das Verhalten im Notfall.

Die vom Landesinstitut für Statistik ASTAT zwischen Februar und Mai durchgeführte Stichprobenerhebung zeigt, dass ungefähr vier von zehn volljährigen Südtirolern wissen, dass es in ihrem Wohnort einen Gemeindezivilschutzplan gibt.

Nahezu alle (98,3 Prozent) haben angegeben zu wissen, welche Telefonnummer in einer Notsituation zu wählen ist, um Hilfe zu holen. 69,3 Prozent haben erklärt, in diesem Fall nur die 112 zu wählen, die seit 17. Oktober als einheitliche Notrufnummer fungiert und alle bis dahin geltenden Nummer ersetzt. 11,6 Prozent haben angegeben, "auch 112" zu wählen. 17,4 Prozent würden nicht die 112 wählen, sondern eine der früher geltenden Notrufnummern.

77 Prozent würden korrekterweise das Radio oder den Fernseher einschalten, wenn sie den Alarm des Zivilschutzes hören. 82 Prozent würden sich im Falle einer Naturkatastrophe in ihrer Gemeinde sicher fühlen.

Die vollständige ASTAT-Info "Zivilschutz: Bekanntheit, Beteiligung und Meinungen der Südtiroler" findet sich im Anhang.

(LPA)