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Beiträge für die Durchführung von Initiativen zur Förderung und Entwicklung des Genossenschaftswesens, der genossenschaftlichen Bildung und Erziehung sowie des Genossenschaftsgedankens
Ein Dienst der Südtiroler Landesverwaltung

Hier die Formulare zum Herunterladen

Allgemeine Beschreibung

Der Dienst sieht Beiträge für die Verbreitung der genossenschaftlichen Grundsätze, die Durchführung von Bildungsinitiativen, Studien, Untersuchungen und Forschungsarbeiten, Informationsmaterial, Erfahrungsaustausch/Studienreise vor 

Zugangsvoraussetzungen

Die Beiträge für die Durchführung einzelner Initiativen können gewährt werden an:

  • Verbände, die im Sinne der regionalen Gesetzgebung zur Vertretung der Genossenschaftsbewegung anerkannt sind;
  • Genossenschaften und deren Konsortien;
  • Körperschaften, Vereinigungen und andere öffentliche und private Organisationen, die die Ziele laut Regionalgesetz verfolgen;
  • natürliche Personen, die die Ziele laut Regionalgesetz verfolgen.

Wer die Zuwendungen oder Beiträge beantragt, muss seinen Rechtssitz oder Wohnsitz in Südtirol haben und dort seine Haupttätigkeit ausüben.

Folgende Initiativen sind zur Beitragsgewährung zugelassen:

  • Bildungsinitiativen
  • Studien, Untersuchungen und Forschungsarbeiten
  • Verbreitung der genossenschaftlichen Grundsätze (Tagungen oder Seminare betreffend Themen genossenschaftlichen Belangs; Teilnahme an Veranstaltungen, Messen und Ausstellungen zur Förderung des Genossenschaftsmodells und der genossenschaftlichen Erfahrung;  Initiativen in den Schulen zur Verbreitung der genossenschaftlichen Ideale, Werte und Kultur, und zwar auch durch Praktika und Austauschprogramme mit Schulen; Projekte zur Verbreitung des Genossenschaftsgedankens im akademischen Bereich)
  • Verbreitung von Informationsmaterial über das Genossenschaftswesen
  • Erfahrungsaustausch/Studienreisen
  • Initiativen zur Entwicklung und Stärkung der genossenschaftlichen Unternehmen

Zur Förderung nicht zulässig sind Ausgaben für Investitionen, Bildungsinitiativen zu technischen Aspekten der Tätigkeit der einzelnen Genossenschaften, Initiativen zur allgemeinen Weiterbildung sowie die Finanzierung von Führungsausgaben welche die ordentliche Geschäftstätigkeit der Genossenschaften betreffen.
Nicht zulässig sind weiters Initiativen zu Gunsten einzelner Wohnbau- und
Parkplatzgenossenschaften.

Die für jede Initiative zulässige Mindestausgae beträgt 2.500,00 Euro, während die zulässige Höchstausgabe 200.000,00 Euro beträgt.

Termine

Der Antrag darf nur eine einzige Initiative betreffen und ist vor deren Beginn einzureichen.

Notwendige Dokumente

Dem Gesuch müssen beigelegt werden:

  • Bericht über den Antragsteller:
    • Ursprung und wichtigste Ereignisse des Antragstellers
    • ausgeübte Tätigkeit
      • Standort
      • angebotene Dienstleistungen
      • Nutznießer der Dienstleistungen (Privaten, Unternehmen, andere)
  • Bericht über die Initiative
    Beschreibung des Prjektes mit besonderer Bezugnahme auf:
    • Gegenstand des Projektes
    • Beschreibung des Projektes (innovative Aspekte hervorheben)
    • Auswirkungen des Projektes wofür der Beitragsantrag gestellt wird
    • Endergebnisse in technischer Hinscht
    • Durchführungsphasen und Dauer des Projektes
    • Angabe des Projektverantwortlichen
  • detaillierter Kostenvoranschlag
  • Kopie aller Kostenvoranschläge

Akten und Dokumentation der Initiative müssen mit dem Landeslogo und der Angabe, dass die Inititative von der Abteilung 34 unterstützt worden ist, versehen sein.

Kosten

Dem Ansuchen ist eine Stempelmarke von Euro 16,00 beizulegen.
ONLUS sind von der Stempelgebühr befreit.

Verweis auf Gesetzesbestimmungen; Verordnungen

Weitere Informationen

Nicht beitragsberechtigte Kosten sind Mehrwertsteuerbeträge, die keine Ausgabe für den Antragsteller darstellen.

Die für Studienreisen zulässige Ausgabe beschränkt sich auf die Teilnahme von nicht mehr als drei Personen je Initiative.

Auf die zulässigen Ausgaben werden folgende Höchstsätze angewandt:

  • 60% für Bildungsinitiativen,
  • 60% für Studien, Untersuchungen und Forschungsarbeiten,
  • 60% für die Verbreitung  ser genossenschaften Grundsätze,
  • 55% für die Verbreitung von Informationsmaterial über das Genossenschaftswesen,
  • 55% für den Erfahrungsaustausch,
  • 45% für Initiativen zur Entwicklung und Stärkung der genossenschaftlichen Unternehmen.

Diese Höchstsätze sind um 10 Prozent reduziert, falls die geplante Initiative an eine einzige Genossenschaft gerichtet ist.

Direkte Intitiativen

Zur Durchführung der direkten Initiativen kann sich der Landesverwaltung durch Vereinbarungen, Beauftragungen oder ähnliche Akte, der Zusammenarbeit der Verbände der Genossenschaftsbewegung, Genossenschaften und deren Konsortien, öffentlichen oder privaten Körperschaften bzw. Organisationen sowie von natürlichen Personen bedienen.
Die Landesverwaltung behält sowohl die Urheberschaft der direkten Initiativen als auch die damit eventuell verbundenen Rechte.
Falls die Initiative von einem anerkannten Verband der Genossenschaftsbewegung vorschlagen oder durchgeführt wird, muss die Initiative die Beteiligung von mindestens der Hälfte der anerkannten Verbände sehen.

Zuständige Einrichtung

Amt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens
Amt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens

Zuständige Verwaltungseinheit

Amt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens

Adresse

Landhaus 10, Crispistraße 15, 39100 Bozen

Telefon

0471 41 49 30

Fax

0471 41 49 39

E-Mail

gen@provinz.bz.it

PEC

gen.coop@pec.prov.bz.it

Website

http://www.provinz.bz.it/genossenschaft

Parteienverkehr:

Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr

(Letzte Aktualisierung: 29.06.2016)