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Förderungen für Projekte für die Elektrifizierung ländlicher Gebiete
Ein Dienst der Südtiroler Landesverwaltung

Hier die Formulare zum Herunterladen

Allgemeine Beschreibung

Die Höhe der Beiträge an die Stromversorgungsunternehmen wurde mit folgenden Prozentsätzen festgelegt:

  • 80% für Stromanschlüsse von Almen und Schutzhütten, sofern nicht eine wirtschaftlich günstigere Einspeisung von elektrischer Energie vorhanden ist;
  • 50% wenn diese von Naturkatastrophen betroffen sind;
  • 30% für neue Anschlüsse, den Austausch oder die Verstärkung von Stromversorgungsanlagen in ländlichen Siedlungsgebieten;
  • 30% für die unterirdische Verlegung von Freiluftleitungen für Mittel- und Niederspannung.

Im Falle von Beiträgen an Stromverteilerunternehmen für die Wiederherstellung von Stromanschlüssen, die von Naturkatastrophen betroffen sind, gilt die sogenannte „De minimis“- Bestimmung.

Die „De minimis“-Bestimmung gilt auch im Falle von Beiträgen für die unterirdische Verlegung von Freiluftleitungen mit Mittel- und Niederspannung, aber nur für die Ausgaben, die nicht Aushubarbeiten, Bau von Kabinen und andere Bauarbeiten betreffen.

Die „De minimis“-Bestimmung gilt nicht für die Beiträge für den Austausch oder die Verstärkung von bestehenden Freiluftleitungen in ländlichen Siedlungsgebieten, die auf Grund von neuen Anschlüssen technisch notwendig geworden sind.

Zugangsvoraussetzungen

Das Gesuch darf nur vom örtlichen Verteilerunternehmen eingereicht werden.

Termine

Die Beitragsgesuche müssen innerhalb 30. September eingereicht werden und haben ab 1. Jänner des darauf folgenden Jahres Gültigkeit.

Notwendige Dokumente

Dem Gesuch für die Förderung für Projekte für die Elektrifizierung ländlicher Gebiete müssen folgende Unterlagen beigelegt werden:

  • Erleutender Bericht über das Bauvorhaben;
  • Übersichtsplan im Masstabe 1:25.000;
  • Überschlägiger Kostenanschlag.

Kosten

Der Antrag ist mit einer Stempelmarke von 16,00 Euro zu versehen. Davon befreit sind die vom Gesetz vorgesehenen Ausnahmen.

Die Stempelsteuer kann entrichtet werden, indem man im Ansuchen (im dazu vorgesehenen Feld) die Identifikationsnummer und das Datum der Stempelmarke angibt. Die Stempelsteuer kann auch mittels Formulars F23 entrichtet werden, welches dem Ansuchen eingescannt beizufügen ist (STEUFERKODEK = 456T; AMT ODER KÖRPERSCHAFT = TBD).

Für alle telematisch erteilten Verwaltungsakten oder -maßnahmen ist die Stempelsteuer pauschal in Höhe von 16,00 Euro zu bezahlen, unabhängig von der Anzahl der Blätter (Absatz 591, Stabilitätsgesetz Nr. 147/2013).  

Verweis auf Gesetzesbestimmungen; Verordnungen

  • L.G. 30. August 1972, Nr. 18
    "Regelung der Pflichten der Wasserkraftkonzessionäre und der Verwendung der Energie für die örtliche Stromversorgung".
  • L.G. vom 7. Juli 2010, Nr. 9
    "Bestimmungen im Bereich der Energieeinsparung und der erneuerbaren Energiequellen".
  • Beschluss der Landesregierung Nr. 1758 vom 26.11.2012
    "Abänderung zum Beschluss der Landesregierung Nr. 1803 vom 08.11.2010 - Genehmigung der neuen Kriterien für die Gewährung von Beiträgen an Stromverteilerunternehmen".

Website:

Für weitere Informationen bitten wir Sie, die Webseite der für diesen Dienst zuständigen Institution zu besuchen.

Zuständige Einrichtung

29. Landesagentur für Umwelt
29. Landesagentur für Umwelt

Zuständige Verwaltungseinheit

29.13. Amt für Stromversorgung

Adresse

Mendelstraße 33, 39100 Bozen

Telefon

0471 41 47 00

Fax

0471 41 47 09

E-Mail

stromversorgung@provinz.bz.it

PEC

stromversorgung.elettrificazione@pec.prov.bz.it

Website

http://umwelt.provinz.bz.it/

Parteienverkehr:

Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag: 8.30 - 13.00 Uhr, 14.00 - 17.30 Uhr

(Letzte Aktualisierung: 11.10.2017)