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Familiengeld der Region
Ein Dienst der Südtiroler Landesverwaltung

Zum Online-Dienst Hier die Formulare zum Herunterladen

Allgemeine Beschreibung

Wichtige Mitteilung: Wegen Wartungsarbeiten ist dieser Dienst von Freitag 02.12.2016 20:00 Uhr bis Samstag 03.12.2016 um 11:00 Uhr nur eingeschränkt abrufbar. Wir entschuldigen uns für die Unterbrechung.

Das Familiengeld der Region steht Familien zu mit:

  • mindestens 2 minderjährigen Kindern oder
  • einem einzigen Kind unter 7 Jahren* oder
  • einem behinderten Kind, auch nach dessen Volljährigkeit oder
  • einem minderjährigen Kind mit einem/r mitlebenden volljährigen Bruder/Schwester welche/r auf dem Familienbogen des Antragstellers aufscheint.

* innerhalb der ersten sieben Lebensjahre des Kindes oder für sieben Jahre ab dem Datum der Adoption oder der Anvertrauung und auf jeden Fall höchstens bis zum achtzehnten Lebensjahr.

Zugangsvoraussetzungen

  1. Wohnsitz:
    • einen ununterbrochenen Wohnsitz von mindestens 5 Jahren in der Region Trentino-Südtirol haben; in Alternative einen historischen Wohnsitz von mindestens 15 Jahren , davon mindestens 1 Jahr ununterbrochen vor Einreichung des Gesuches;
    • Nicht ansässige EU-Bürger/innen: sie müssen in der Region Trentino-Südtirol ein Arbeitsverhältnis haben.
  2. Wenn die antragstellende Person diese Voraussetzung nicht erfüllt, muss diese der Ehepartner/die Ehepartnerin besitzen.


  3. Die Kinder müssen mit der antragstellenden Person zusammenleben. Dies muss aus dem Familienbogen hervorgehen.

  4. Den minderjährigen Kindern sind folgende Personen gleichgestellt:
    • die volljährigen Kinder, falls es sich um Behinderte handelt;
    • die minderjährigen Enkelkinder oder die volljährigen Enkelkinder, falls es sich um Behinderte handelt;
    • die minderjährigen Geschwister, Nichten und Neffen, die Vollwaisen sind;
    • die Geschwister, Nichten und Neffen, falls es sich um Behinderte handelt;
    • die vom Gericht oder mit Verwaltungsmaßnahme auf Vollzeit im Sinne des Art. 9 des Gesetzes Nr. 184/1983 anvertrauten minderjährigen Kinder
    • die volljährigen Behinderten unter Vormund- oder Pflegschaft und Sachwalterschaftt des Antragstellers, des/der Ehepartners/in oder der in eheähnlicher Gemeinschaft lebenden Person.
  5. Als behindert gelten sowohl jene Personen, die als minderjährige Zivilinvaliden anerkannt sind oder denen ein Zivilinvaliditätsgrad von mindestens 74% zuerkannt wurde, als auch Zivilblinde und Taubstumme.

    Alle soeben genannten Personen müssen mit dem antragstellenden Elternteil oder mit den Pflegeltern zusammenleben und auf demselben Familienbogen aufscheinen.

Termine

Der Antrag kann ab dem Zeitpunkt gestellt werden, an dem die antragstellende Person sämtliche Voraussetzungen erfüllt. Der Beitrag steht dann ab dem Folgemonat nach der Antragstellung zu. So steht z.B. bei einer Antragstellung im März das Familiengeld ab dem Monat April zu.

Wenn der Antrag binnen 90 Tagen nach der Geburt, Adoption oder Anvertrauung des Kindes eingereicht wird, steht das Familiengeld ab dem Folgemonat nach der Geburt, Adoption oder Anvertrauung zu.

Um den Zuschuss ohne Unterbrechung beziehen zu können, muss der Antrag jährlich zwischen 1. September und 31. Dezember erneuert werden.

ANTRAGSSTELLUNG
Der Antrag kann ausschließlich bei allen Patronaten des Landes eingereicht werden, die diesen dann an die Agentur ASWE übermitteln.

Notwendige Dokumente

Bewertung von Einkommen und Vermögen:

Die wirtschaftliche Lage Ihrer Familiengemeinschaft für das Familiengeld der Region wird durch die einheitliche Einkommens- und Vermögenserklärung (EEVE) bewertet.

Wenn Sie das Familiengeld der Region beanspruchen wollen, benötigen Sie die neue EEVE-Erklärung. Dafür wenden Sie sich an die Steuerbeistandzentren (CAAF) und/oder an jene Patronate welche diesen Dienst anbieten.

Ab dem 1. Juli 2016 wird das Einkommen 2015 (durch EEVE) verlangt.

Kosten

Sämtliche Dienste der Steuerbeistandszentren und Patronate sind kostenlos.

Verweis auf Gesetzesbestimmungen; Verordnungen

Weitere Informationen

Wie hoch ist der Betrag?

Der Betrag wird differenziert nach Einkommen und Vermögen und nach der Anzahl der Familiemitglieder ausbezahlt.

Tabellen: A, B, C »

Wann wird die Zahlung durchgeführt?

Die Zahlungen werden monatlich im Nachhinein durchgeführt. So wird zum Beispiel die Rate des Monats Jänner Ende Februar gutgeschrieben.

Wie wird ausbezahlt?

Die Zahlungen erfolgen auf das angegebene Bankkonto oder, wenn keine Bankdaten angegeben werden, mittels Bankscheck, einzulösen innerhalb von 2 Monaten an einem Schalter der Sparkasse (Schatzmeister der Provinz).

Beachten Sie: Es ist nicht mehr möglich Beträge von 1.000,00 € und darüber mittels Bankscheck auszuzahlen sondern nur mehr auf elektronischem Wege über die Bank. Dies laut Art. 12, Absatz 2, Buchstabe c des Gesetzesdekretes  Nr. 201 vom 06. Dezember 2011: „ Dringende Maßnahmen für das Wachstum, die Gerechtigkeit und die Konsolidierung der öffentlichen Finanzen"

Zuständige Einrichtung

ASWE Agentur für soziale und wirtschaftliche Entwicklung
ASWE Agentur für soziale und wirtschaftliche Entwicklung

Zuständige Verwaltungseinheit

ASWE Agentur für soziale und wirtschaftliche Entwicklung

Adresse

Landhaus 12, Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 1, 39100 Bozen

Telefon

0471 41 83 14 (Barbara Kaufmann)
0471 41 83 09 (Davide Giabardo)
0471 41 83 11 (Marcella Ferrari)

Fax

0471 41 83 25

E-Mail

aswe.asse@provinz.bz.it

PEC

aswe.asse@pec.prov.bz.it

Website

http://www.provinz.bz.it/aswe

Parteienverkehr:

Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag: 8.30 - 13.00 Uhr, 14.00 - 17.30 Uhr

(Letzte Aktualisierung: 28.11.2016)