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Pflegegeld
Ein Dienst der Südtiroler Landesverwaltung

Hier die Formulare zum Herunterladen

Allgemeine Beschreibung

Das Pflegegeld ist eine finanzielle Leistung für pflegebedürftige Personen um ein Leben in Würde führen zu können. Die Leistung wird monatlich ausbezahlt und muss folgendermaßen verwendet werden:

  • zur Bezahlung von Pflege- und Betreuungsleistungen
  • zur Deckung der Kosten für die soziale Absicherung von pflegenden Angehörigen
  • für die Verwirklichung von „Maßnahmen zum selbständigen Leben“
  • zur Kostenbeteiligung bei akkreditierten Hauspflegediensten und Aufenthalten in teilstationären oder stationären Pflege- und Betreuungseinrichtungen

Das Pflegegeld wird unabhängig von Einkommen und Vermögen der pflegebedürftigen Person ausbezahlt.

Die Höhe der Leistung ist an 4 Pflegestufen gekoppelt:

Höhe Pflegegeld
Pflegestufe monatlicher Hilfebedarf in Stunden Pflegegeld pro Monat
1 mehr als 60 - 120 555,00 €
2 mehr als 120 - 180 900,00 €
3 mehr als 180 - 240   1.350,00 €
4 mehr als 240 1.800,00 €

Das Pflegegeld wird am 25. jeden Monats auf das Bank- oder Postkonto der pflegebedürftigen Person ausbezahlt.

Zugangsvoraussetzungen

Die pflegebedürftige Person muss

  • eine ununterbrochene Ansässigkeit und den ständigen Aufenthalt seit mindestens 5 Jahren in Südtirol haben
  • oder eine 15-jährige historische Ansässigkeit (auch mit Unterbrechungen), das dem Antrag voraus gehende Jahr aber mit ständigem Aufenthalt und Ansässigkeit
  • Nicht-EU-Bürger im Besitz der langfristigen Aufenthaltsgenehmigung

Bei Minderjährigen und zu Lasten der Eltern lebenden erwachsenen Kindern müssen die Eltern die genannten Bedingungen erfüllen.

Termine

Innerhalb 30 Tagen nach Antragstellung um Pflegegeld erfolgt die Einstufung. Bei Zuerkennung einer Pflegestufe wird von  Seiten der Agentur für soziale und wirtschaftliche Entwicklung nach max. 2 Monaten das Pflegegeld ausbezahlt, rückwirkend ab dem darauf folgenden Monat der Antragstellung.

Ein Antrag um Wiedereinstufung kann frühestens nach einem Jahr ab dem Datum der vorhergehenden Einstufung erfolgen. Im Falle einer wesentlichen Verschlechterung des Gesundheitszustandes kann schon vor Ablauf der 12 Monate ein Antrag um Wiedereinstufung gestellt werden. Dabei muss aus dem ärztlichen Zeugnis die Verschlechterung deutlich hervorgehen.

Das ärztliche Zeugnis, das dem Antrag beizulegen ist, darf nicht älter als 3 Monate sein.

Notwendige Dokumente

Der Antrag (samt ärztlichem Zeugnis) ist beim zuständigen Sozialsprengel oder Patronat einzureichen.

Kosten

Für das ärztliche Zeugnis kann seitens des Hausarztes ein Entgelt eingehoben werden.

Verweis auf Gesetzesbestimmungen; Verordnungen

Weitere Informationen

Beanspruchte, bezahlte Wartestände von mehr als 10 Kalendertage im Monat - für die Betreuung von Personen mit einer schweren Behinderung, im Sinne des Art. 3, Absatz 3 des Staatsgesetzes Nr. 104/1992 - sind mittels einer Eigenerklärung der Agentur für soziale und wirtschaftliche Entwicklung mitzuteilen. Für diese Monate wird das Pflegegeld in Höhe der jeweils unteren Stufe ausbezahlt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Zuständige Einrichtung

ASWE Agentur für soziale und wirtschaftliche Entwicklung
ASWE Agentur für soziale und wirtschaftliche Entwicklung

Zuständige Verwaltungseinheit

ASWE Agentur für soziale und wirtschaftliche Entwicklung

Adresse

Landhaus 12, Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 1, 39100 Bozen

Telefon

0471 41 83 21 (Barbara Ebner)

Fax

0471 41 83 29

E-Mail

aswe.asse@provinz.bz.it

PEC

aswe.asse@pec.prov.bz.it

Website

http://www.provinz.bz.it/aswe

Parteienverkehr:

Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag: 8.30 - 13.00 Uhr, 14.00 - 17.30 Uhr

(Letzte Aktualisierung: 20.01.2016)