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Rentenmäßige Absicherung Erziehungszeiten
Ein Dienst der Südtiroler Landesverwaltung

Hier die Formulare zum Herunterladen

Allgemeine Beschreibung

Es handelt sich um einen Zuschuss, der ausbezahlt wird, wenn Rentenbeiträge in die Pensionskasse eingezahlt werden, auch in einem Zusatzrentenfonds, um die Zeiten des Fernbleibens von der Arbeit für die Betreuung und Erziehung von Kleinkindern oder von minderjährigen vollzeit anvertrauten Kindern.

Dieser Beitrag steht bis zum dritten Lebensjahres des Kindes oder innerhalb des dritten Jahres ab Adoption zu; für Angestellte mit einem Teilzeitarbeitsvertrag bis 70% steht dieser Beitrag bis zum fünften Lebensjahr oder innerhalb des fünften Jahres ab Adoption.

Für die Erziehungszeiten für vollzeit anvertraute Kinder steht der Beitrag für die ganze Zeit der Anvertrauung bis zur Volljährigkeit zu.

ACHTUNG

Die Ansuchen können ausschließlich telematisch über ein Patronat eingereicht werde.

Zugangsvoraussetzungen

Der Beitrag steht denjenigen zu, die freiwillige Beiträge in die eigene Rentenkasse als:  

  1. Angestellte in der privaten Wirtschaft mit einem Teilzeitvertag bis 70%
  2. Angestellte in der privaten Wirtschaft in Wartestand ohne Bezüge und ohne Rentenversicherung

  3. Eingeschriebene in der Sonderverwaltung des NISF

  4. Personen, die keine Tätigkeit ausüben und in keiner Pflichtversicherung eingetragen sind (z.B. Hausfrauen, StudentenInnen)

einzahlen.

Der Beitrag steht denjenigen zu, die Pflichtbeiträge in die eigene Rentenkasse als:

  1. Selbstständige oder Freiberufler

einzahlen.

Es steht auch denjenigen zu, die seit mehr als sechs Monaten einer Zusatzrentenform beigetreten sind und regelmäßig mindestens alle drei Monate einen Beitrag zu ihren Lasten oder als Alternative Beiträge in Höhe von insgesamt mindestens 360,00 € zu eigenen Lasten eingezahlt haben.

Der Beitrag steht den bei öffentlichen Verwaltung tätigen ArbeitnehmerInnen, denjenigen, die eine direkte Rente beziehen und denjenigen die eine figurative Rentenabsicherung (z.B. Mutterschaften für andere Kinder, Aspi, Naspi) genießen nicht zu. ´

Ansässigkeit zum Zeitpunkt des Antrages:

  • Wohnsitz in der Provinz Bozen und zusätzlich
  • 5 Jahre Wohnsitz in der Region oder

  • 15 Jahre in der Region (auch unterbrochen), davon mindestens 1 Jahr ununterbrochen vor Einreichung des Gesuches.

Die Kinder müssen in der Region ansässig sein, sie müssen auf dem Familienbogen der antragstellenden Person erscheinen und mit derselben wohnen; anvertrauten Minderjährige müssen in der Region ansässig sein.

Mutterschaftsurlaub

Man muss den Mutterschaftsurlaub gemäß dem gesetzesvertretenden Dekret vom 26. März 2001, Nr. 151 vor dem beantragten Zeitabschnitt für das Kind für das angesucht wird, genossen haben.

Selbstständige müssen die dreimonatige Elternzeit innerhalb des ersten Lebensjahres des Kindes, für das man das Ansuchen einreicht, laut gesetzesvertretendem Dekret vom 26. März 2001, Nr. 151, vor dem beantragten Zeitabschnitt genossen haben.

Diejenigen, die den Beitrag für einen Wartestand ohne Bezüge und ohne rentenmäßige Absicherung in Anspruch genommen haben, müssen nachweisen, dass sie vor dem Wartestand die im Artikel 32 des gesetzesvertretenden Dekrets vom 26. März 2001 vorgesehene Elternzeit für mindestens fünf – auch nicht aufeinander folgende -  Monate in Anspruch genommen hat.

Der Beitrag ist nicht einkommensgebunden.  

Termine

Das Ansuchen muss innerhalb des 31. Oktober des Jahres nach dem betreffen Beitragsjahr eingereicht werden.

Die Gesuche, die Rückstände betreffen, können innerhalb von 6 Monaten nach Ablauf der Frist eingereicht werden, welche die Rentenkasse, welche die freiwillige Beitragszahlung genehmigt hat, für die Einzahlung des Ersten dieser freiwilligen Beiträge festgelegt hat.

Notwendige Dokumente

Der Beitrag wird bei telematischer Einreichung des Ansuchens über die Patronate gewährt. Folgende Dokumente sind beizulegen:  

Für diejenigen, die den Beitrag für einen Rentenzusatzfonds beantragen:  

  • Kopie der Bewegungen des Zusatzfonds aus der die regelmäßige dreimonatige Einzahlung für mindestens 6 Monate ersichtlich ist. Oder

  • Kopie der Einzahlung und/oder Kopie des Saldo des Zusatzfonds, woraus ersichtlich ist, dass min. 360 € freiwillig eingezahlt wurden

  • Kopie der Mitteilung des Zusatzrentenfonds aus der die IBAN Nummer des Zusatzrentenfonds ersichtlich ist, nur wenn die IBAN Nummer, die in der Liste der Online Ansuchen angegeben, nicht korrekt ist oder wenn der Zusatzrentenfonds selbst nicht in der Liste ist.

Für in eine Berufskasse eingeschrieben Freiberufler/Innen  

  • Kopie der Dokumente betreffend die genossene Mutterschaft der Freiberuflerin, die in einer Berufskassa eingeschrieben ist

  • Kopie der Mitteilung der eigenen Kassa, welche die betreffenden Beträge und Zeiträume für die Einzahlungen bestätigt sowie Kopie der getätigten Einzahlungen für den betreffenden Beitragszeitraum (dies ist notwendig nur für Freiberufler, die in einer Berufskassa eingeschrieben sind).

Wenn das Ansuchen ein adoptiertes Kind betrifft, dann ist die Kopie des Adoptionsdekretes notwendig. 

Wenn das Ansuchen ein minderjähriges anvertrautes Kind betrifft, dann ist die Kopie der Anvetrauungsbestätigung vom Sozialsprengel notwendig.

Kosten

Die Nutzung dieses Dienstes ist kostenfrei.

Verweis auf Gesetzesbestimmungen; Verordnungen

Artikel 1 des Regionalgesetzes vom 18.02.2005, Nummer 1 in geltender Fassung

Dekret des Präsidenten der Region vom 4. Juni 2008, Nummer 3/L

Weitere Informationen

Wie viel beträgt der Beitrag?

Jahreshöchstbeträge  

Art der Einzahlung

Hausfrauen

Angestellte in Wartestand

Selbstständige FreiberuflerInnen

Part-time bis zu 70%

NISF Einzahlungen

€ 9.000,00

€ 4.000,00

€ 4.500,00

Zusatzrentenfonds

€ 4.000,00

€ 4.000,00

€ 2.000,00

NISF Einzahlungen

Zusatzrentenfonds

€ 9.000,00

€ 4.000,00

€ 4.500,00

Wenn der Regionalzuschuss für die freiwilligen oder Pflichtbeiträgen der eigenen Berufsrentenkassa beantragt wird, dann werden die eingezahlten Beträge, im Rahmen der höchsten zustehenden Beträgen für den beantragten Zeitabschnitt, der antragstellenden Person rückerstattet.

Wenn der Regionalzuschuss für einen Zusatzrentenfonds beantragt wird, dann wird dieser Betrag, im Rahmen der höchsten zustehenden Beträgen für den beantragten Zeitabschnitt, direkt in den Zusatzrentenfonds der antragstellenden Person überwiesen, sofern die Voraussetzung der Regelmäßigkeit der Einzahlungen im eigenen Zusatzrentenfonds erfüllt ist, muss die antragstellende Person keine weiteren Einzahlungen tätigen.

Wenn der Regionalzuschuss für beide Rentenformen beantragt wird, dann kann der Anteil des genehmigten Beitrages, der den Zusatzfonds betrifft, nicht den dafür vorgesehenen Jahresbeitrag überschreiten.

Für diejenige, die schon mindestens einmal den Beitrag zur Rentenabsicherung erhalten haben und diesen nochmals beanspruchen wollen (z.B bei Geburt eines weiteren Kindes) ist eine regelmäßige Beitragszahlung, nach dem Erhalt des ersten Beitrages, mindestens alle drei Monate in die eigene Zusatzrentenform für den Zeitraum erforderlich. Im Falle einer unregelmäßigen Beitragszahlung, kann die antragstellenden Person die ausstehenden Beiträge nachzahlen, indem sie bei ihrer Zusatzrentenform für jedes nicht durch Beiträge gedecktes Kalenderjahr einen Beitrag in Höhe von 360 € einzahlt. Als „Beiträge“ gelten jene zu Lasten der Arbeitnehmer und/oder die Beiträge der Region laut Regionalgesetz 18. Februar 2005, Nr. 1.  

Dauer der Leistung

Der Regionalzuschuss steht für insgesamt 24 Monate bis zum dritten Lebensjahr des Kindes oder innerhalb der ersten drei Jahre ab Adoption des Kindes zu.

Für diejenigen, die eine Teilzeitarbeit bis zu 70% in der privaten Wirtschaft ausüben steht der Regionalzuschuss für insgesamt 48 Monate bis zum fünften Lebensjahr des Kindes oder innerhalb der ersten 5 Jahre ab Adoption des Kindes zu.

Wenn der Vater eine Elternzeit von mindestens 3 Monate genossen hat, wird der zustehende Zeitraum um 3 Monate verlängert (bzw. 27 und 51 Monate, immer innerhalb des vorgesehenen Alters des Kindes).

Wenn der Regionalbeitrag für die Betreuung und Erziehung von minderjährigen vollzeit anvertrauten Kindern beantragt wird, steht der Zuschuss bis zum achtzehnten Lebensjahres des Pflegekindes für die ganze Dauer der vollzeitig Anvertrauen zu.  

Zuständige Einrichtung

ASWE Agentur für soziale und wirtschaftliche Entwicklung
ASWE Agentur für soziale und wirtschaftliche Entwicklung

Zuständige Verwaltungseinheit

ASWE Agentur für soziale und wirtschaftliche Entwicklung

Adresse

Landhaus 12, Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 1, 39100 Bozen

Telefon

0471 41 83 18 (Elisabeth Brichta)

Fax

0471 41 83 29

E-Mail

aswe.asse@provinz.bz.it

PEC

aswe.asse@pec.prov.bz.it

Website

http://www.provinz.bz.it/aswe

Parteienverkehr:

Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Donnerstag von 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr

(Letzte Aktualisierung: 07.06.2018)