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E-Government-Preis 2007 der EU in Lissabon

Ausschreibungen online im Südtiroler Bürgernetz unter den Finalisten

Foto: Dr. Lorenzo Smaniotto, Direktor des Landesamtes für Wirtschaftsstatistik,  und Dr. Josef Tinkhauser, Direktor der Südtiroler Informatik Ag, am Stand in LissabonAnlässlich der 4. europäischen E-Government Konferenz in Lissabon wurden am 20. September 2007 die innovativsten Projekte für Web-Anwendungen der öffentlichen Verwaltung ausgezeichnet. 311 Projekte haben sich in diesem Jahr um den europäischen E-Government-Preis für die innovativsten Web-Anwendungen der öffentlichen Verwaltung beworben. Das Online-Informationssystem der Ausschreibungen im Südtiroler Bürgernetz hat es dabei bis ins Finale geschafft.

Unter den 16 Best-Practice-Projekten findet sich dabei auch das Südtiroler Online-Informationssystem der Ausschreibungen, das vom Landesinstitut für Statistik und der Südtiroler Informatik AG gemeinsam entwickelt worden ist. Es dient der Veröffentlichung der Ausschreibungen öffentliche Arbeiten, Lieferungen und Dienstleistungen im Bürgernetz (www.provinz.bz.it/ausschreibungen). Es wird in Zusammenarbeit von Land, Gemeinden, Bezirksgemeinschaften und anderen Südtiroler Körperschaften für die Publikation von Wettbewerben genutzt.

Darüber hinaus ermöglicht das Online-Informationssystem der Beobachtungsstelle für öffentliche Arbeiten auch die Planung neuer Arbeiten, die Überwachung der Baufortschritte, der Projektvarianten oder der Kosten durch die öffentliche Verwaltung sowie die Erhebung statistischer Daten.

Dieses Informationssystem trägt wesentlich zur Erhöhung der Transparenz und Übersicht in der Verwaltung der Ausschreibungen bei. Es können Kosten und Zeiten eingespart und die Dokumentenverwaltung erleichtert werden.

Das von der Südtiroler Informatik AG und dem Land eingereichte Projekt gehört zur Wettbewerbskategorie „Effektive und effiziente Verwaltung“. Die Vorzeigeprojekte erhielten das „Good-Practice-Label“. Für alle mit diesem „Gütezeichen“ gekennzeichneten Projekte hat die EU ein Portal unter www.epractice.eu eingerichtet. Die Plattform macht so bereits erprobte, erfolgreiche Projekte europaweit zugänglich und fördert den grenzüberschreitenden Austausch in der E-Government-Community.

Bei der Konferenz mit Teilnehmern aus allen EU-Ländern wurde das Projekt auf einem eigenen Stand vorgestellt und erfreute sich prominenter Interessenten. So interessierten sich dafür z.B. der holländische Finanzminister und die für das Beschaffungswesen Verantwortlichen von Portugal, Polen und Schottland. Auch wurde es in eine Broschüre der EU mit 16 besonders nachnahmenwerten Beispielen aufgenommen.

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